Grundlagen Provisionen + Rückvergütungen
Das kostenpflichtige Modul Provision + Vergütung muss vom Hersteller freigeschaltet werden/sein. Mittels Optionen - Administration - Lizenz ändern kann dieses Zusatzmodul bestellt werden. In der Zugriffsberechtigungen wird geregelt, wer was tun darf. Bei den individuellen User-Einstellungen kann die Totalisierung der Provisionstabellen zugelassen werden.
Überblick
Es können verschiedene Grundlagen (Umsätze nach Beträgen oder Mengen, %-uale Anteile usw.) für die Provisionierung oder für Rückvergütungen herangezogen werden. Artikel, die nicht provisioniert werden dürfen, sind im Register Verkauf entsprechend zu checkboxen. Sind die Rechnungs- und Provisionsempfänger unterschiedlich, eignet sich im Besondern die Adressbildung im Auftragsdossier. Hier können die Beziehungen zwischen der Rechnungs- und Provisionsempfänger geregelt werden. Dies ist aber nicht zwingend. Jene Adressen, die Provisionen oder Rückvergütungen erhalten, sollten am besten ein Keyword erhalten, um sie schnell auffinden zu können. Für die periodischen Provisionierungen und Rückvergütungen müssen sog. Provisionsregeln, die in Einzelregeln aufteilbar sind, festgelegt werden. Diese können auf Artikeln, Artikelgruppen, auf Umsätzen und dergleichen beruhen. Die Provisionsregeln können sehr fein abgestuft werden. Pro Regel wird ebenfalls ein Provisionskonto (allenfalls Kst und Ktr) festgelegt. Je detaillierter gebucht werden soll, umso mehr Regeln braucht es. Bei der Provisionierung kann entschieden werden, ob Debitorengutschriften oder Lieferantenrechnungen erstellt werden sollen. Ebenfalls kann festgelegt werden, ob allfällig gewährte Rabatte bei der Provisionierung nicht berücksichtigt werden sollen; standardmässig ist ihre Berücksichtigung eingeschaltet (siehe dazu innerhalb der Einzelregel die entsprechende Checkbox).
Provisionsauslöser und Provisionsempfänger
Es sind unterschiedliche Rechnungs- und Provisionsauslöser bzw. -empfänger denkbar. Ein Beispiel aufgrund des Auftragsdossiers: Der Besteller und die Lieferadresse ist beispielsweise eine Media-Agentur, der effektive Kunde ist der Rechnungsempfänger, welcher die Rechnungen bezahlt. Die Media-Agentur ist der Provisionsempfänger, weil diese die eigentliche Medien-Arbeit leistet und dafür das Entgelt in Form von Provisionen oder Rückvergütungen erhält. Der Rechnungsversand erfolgt ebenfalls an die Media-Agentur, welche sie kontrolliert und zur Zahlung an den Kunden weiterleitet. Neben Dossier-Adressen können auch Dossier-Mitarbeiter (Sachbearbeiter, Verantwortliche) Provisionsauslöser sein. Provisionsempfänger müssen aber immer Dossieradressen sein.
Periodizität
Die Provisionierung und Rückvergütung erfolgt periodisch nach unterschiedlichsten Kriterien. Sie kann monatlich (nach jedem Rechnungslauf), viertel- oder halb-jährlich oder jährlich erfolgen. Die Intervalle werden in den Provisionsregeln festgelegt.