Update auf Bossv15-03-b4 ff für ERP-Anwender mit LLN-ERP-Client auf dem Server
Wichtig! Gilt nur für ERP-Updates von KundInnen mit "automatischen LLN-Prozessen" (bzw. mit "Lagerdateiverarbeitung") - also für bossERP-Anwender, welche auf dem Server noch einen LLN-ERP-Client laufen haben.
Bitte vor dem Update (noch mit der vorherigen ERP-Version) auf dem ERP-Client, welcher parallel auf dem Server läuft, folgende Daten abschreiben bzw. "Screen-shoten" (Lagerlaufnummer-Einstellungen, 3. Register "Autom. Umlagerung") und dann manuell in die neuen Einstellungen übertragen (das geht leider nicht mit einer automatischen Updateroutine, weil die Verzeichnisse nicht nur vom Mandanten, sondern von der konkreten Workstation abhängen):
Lagerlaufnummer-Einstellungen, 3. Register "Autom. Umlagerung":
Alle diese Angaben abschreiben bzw. "screen-shoten".
Die bisher in der Systemeinstellung "Lagerlaufnummern" enthaltenen Einstellungen sind nun aufgeteilt in zwei Systemeinstellungen:
- "Lagerlaufnummern" und
- "Lagerdateiverarbeitung" Somit die bisherigen Einstellungen/Angaben in die neue Systemeinstellung "Lagerdateiverarbeitung" eintragen (diese Systemeinstellungen werden nur im Modul «Artikel + Lager» angezeigt):
Hier die neue Systemeinstellung "Lagerdateiverarbeitung":
Erläuterungen:
- Der automatische Prozess lädt vom Lesegerätverzeichnis die neuen vom Lesegerät erzeugten Dateien (Lagerdateien) und verschiebt sie ins lokale Verarbeitungsverzeichnis. Dann verarbeitet der automatische Prozess die im Verarbeitungsverzeichnis liegenden Lagerdateien und verschiebt die erfolgreich verarbeiteten Dateien ins Verzeichnis für verarbeitete Dateien. Das ist der grüne Teil in obiger Einstellung.
- Dieser Prozess kann separat ein- und ausgeschaltet werden (siehe grüne Checkbox). Das ist deshalb nötig, weil man z.B. an einer Maschine im Mandanten "M" Kommissionierungs- und /oder Rüstdateien erzeugen will, welche ins Lesegerät-Verzeichnis verschoben werden. Der automatische Verarbeitungsprozess soll auf dieser Maschine nicht laufen, weil er z.B. auf der Server-Maschine laufen soll.
- Beim internen Rüsten und Kommissionieren gibt es einen vorgelagerten Prozess, welcher in ERP beginnt: Nämlich die Erzeugung der entsprechenden Kommissionierungs- bzw. Rüstdateien. Diese werden zuerst ins lokale Sendeverzeichnis abgelegt und dann sofort und automatisch ins Empfangsverzeichnis des Lesegeräts/Scanners verschoben. Das ist der hellblaue Teil der obigen Einstellung.
- Beim internen Rüsten und Kommissionieren holt das Lesegerät die zu vervollständigenden Dateien aus seinem Eingangsordner. Dann müssen die LageristInnen die Waren gemäss Angaben des Lesegeräts rüsten (oder kommissionieren), und schliesslich legt das Lesegerät die vervollständigten Dateien in sein Ausgangsverzeichnis. Das ist der orange Teil der obigen Einstellung.
- Die Lesegerät-Verzeichnisse (z.B. im Lager) (der "mittlere Teil" der Einstellung) können aus Sicht von ERP normale Netzwerkpfade bzw. verknüpfte Laufwerke (LAN) sein oder aber FTP-Verzeichnisse. Deshalb kann man in diesem mittleren Teil wählen, ob die Lesegerät-Verzeichnisse via FTP oder via LAN erreicht werden sollen.
- Im zweiten Register der Einstellung zur Lagerdateiverarbeitung werden die Dateipräfixe festgelegt: Alle Dateien mit dem angegebenen Präfix (und welche in den obigen Verzeichnissen liegen) werden (automatisch) verarbeitet.
Die Kommissionierung und das interne Rüsten benötigen ein zweites Präfix, um sie von allen anderen Lagerdateien zu unterscheiden:
Alle anderen bisherigen Einstellungen sind unnötig und nicht mehr vorhanden.
Hinweise zum automatischen Drucken
Kommissionierungsscheine
Der Report muss zur Datei "Belege" gehören. Zur Zeit des Drucks ist immer genau ein Beleg geladen. Falls der Beleg nicht geladen ist, kann man ihn im Reportheader auch mit PRM_Set_Selection (True) laden. Bei den Wiederholungseinstellungen im hmReport muss Tabelle -> Belege ausgewählt sein.
Rüstscheine
Alles genau wie beim Kommissionierungsschein, aber statt der Datei "Belege" geht es überall um "Planungen". Damit Kommissionierungs- und Rüstdateien erzeugt werden können, muss mindestens der obere Teil der Systemeinstellung ausgefüllt sein,
- entweder mit einem FTP-Server
- oder einem Netzwerkpfad als Lesegerät-Verzeichnis (rot eingerahmt).
Beachte, dass diese Einstellung für den Mandanten "Muster AG" auf der Workstation "PBPRO2015PC" gilt. An dieser Workstation können also Kommissionierungs- und Rüstdateien erzeugt werden; Sie hat aber keinen automatischen Lagerdateiverarbeitungsprozess ("Autom. Verarbeitung AN" ist ausgeschaltet):
Ist der automatische Verarbeitungsprozess eingeschaltet, muss der untere Teil ebenfalls ausgefüllt werden. Der automatische Verarbeitungsprozess prüft dann alle zwei Minuten, ob Dateien zur Verarbeitung vorhanden sind.
Der Menupunkt "Lagerlaufnummer umlagern" wurde entflechtet:
- Der Menubefehl Lagerlaufnummer umlagern macht nur noch das, was er sagt. Es geht also um eine manuelle LLN-Umlagerung.
- Mit dem neuen Menubefehl Lagerdatei einlesen kann man Lagerdateien manuell auswählen und verarbeiten lassen.